Petra Grimm-Benne
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28.07.2015, Aktuelles

Petra Grimm-Benne fordert Übernahme der thüringischen Regelung: „Ausbildung für junge Flüchtlinge ermöglichen – das ist im Interesse unserer Wirtschaft“

„Sachsen-Anhalt sollte dem Beispiel Thüringens folgen und jungen Flüchtlingen in Ausbildung generell eine Duldung erteilen.“ Das forderte heute in Magdeburg Petra Grimm-Benne, Parlamentarische Geschäftsführerin und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. „Damit geben wir nicht nur jungen Menschen Planungssicherheit und bessere Perspektiven, wir kommen auch dem Bedarf der Wirtschaft entgegen.

Die thüringische Landesregierung hat durch Erlass die Möglichkeit geschaffen, abgelehnten Asylbewerbern eine Duldung zu erteilen, wenn sie diese zur Berufsausbildung nutzen. Die Duldung soll zunächst für ein Jahr erteilt werden und nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Ausbildungsjahres verlängert werden.

Thüringen nimmt mit seinem Erlass eine geplante entsprechende Bundesregelung vorweg. Grimm-Benne: „Da es schon einen bundesweiten Konsens darüber gibt, dass das eine vernünftige Lösung ist, sollten wir auch in Sachsen-Anhalt eine Vorabregelung treffen – im Interesse aller Beteiligten.“

In Sachsen-Anhalt lebten Ende 2014 rund 1.500 junge Menschen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren im Asylverfahren sowie etwa 750 in dieser Altersgruppe, die eine kurzfristige Duldung hatten.

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