Petra Grimm-Benne
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06.07.2015, Aktuelles

Brückenfest in Barby

Brückenfest in Barby

Brücken haben die Aufgabe Hindernisse zu überwinden und Dinge zu verbinden… Städte, Dörfer, Landkreise und vor allem Menschen. Dieser Aufgabe kommt die Barbyer Elbbrücke nun schon seit 136 Jahren nach.Dabei ist sie nicht nur ein Symbol für Barby, so wie der Eifelturm für Paris, sondern auch ein Sinnbild für die Geschichte: Vom Bestandteil der sogenannten „Kanonenbahn“ über eine FLAK – Stellung im 2. Weltkrieg bis hin zum glücklicherweise friedlichen Bindeglied des vielgenutzten Elberadweges. Nicht zuletzt seit ihr Bestand in Gefahr geraten ist, hat sie aber auch ganz neue Verbindungen geschaffen. Engagierte Menschen aus der Region haben sich gefunden und sich in einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. Ihnen ist es mit viel Engagement und Enthusiasmus gelungen, landesweit auf das Barbyer Brückenproblem hinzuweisen. Dafür habe ich ihnen beim Brückenfest meinen Dank ausgesprochen.

Aber Geschichte bleibt nicht stehen und deshalb müssen meiner Meinung nach nun neue Brücken gebaut und neue Wege gegangen werden. Wenn wir den Bestand dieses wichtigen und schönen Bauwerkes auf Dauer sichern wollen, dann müssen Konzepte entstehen, die sich letztlich als zukunftstragend und förderfähig erweisen. Es muss über Trägerstrukturen nachgedacht und nach entsprechenden Finanzquellen gesucht werden. Darum habe ich beim Brückenfest gemeinsam mit den ehrenamtlichen Brückenrettern nicht nur die Daumen in die heiße Sommerluft gehalten, sondern per Handschlag konkrete Schritte besiegelt. Wir werden gemeinsam über neue Strukturen und Wege reden, damit wir noch viele Brückenfeste mit weniger Zukunftssorgen feiern können.

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